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Innovation des Bergbaus

DEUSA International betreibt in Thüringen eine industrielle Anlage zur soltechnischen Gewinnung und Verarbeitung von Carnallitit. Die naturreinen Salze stammen aus einer 250 Millionen Jahre alten Lagerstätte. In einer Tiefe von bis zu 500 Metern wird das Salz umweltschonend unter Tage gelöst (Solung) und über Rohrleitungen ans Tageslicht befördert. Hierbei werden die für die Weiterverarbeitung wichtigen Stoffe Magnesiumchlorid und Kaliumchlorid bereits unter Tage von den nicht verwertbaren Stoffen getrennt.

Die Reststoffe verbleiben in der Lagerstätte und tragen somit zur Stabilität der entstandenen Kavernen (Hohlräume) bei. Durch dieses umweltbewusste Verfahren kann vollständig auf die Bildung von Rückstandshalden verzichtet werden und ein Einfahren in den Schacht ist somit nicht mehr erforderlich. Dies bedeutet gleichzeitig eine Verbesserung der Arbeitssicherheit, da die Gefährdung der Arbeitskräfte unter Tage entfällt.

Das umweltfreundliche Verfahren

Die Solung von Carnallitit ist ein selektives Heißlöseverfahren, bei welchem hauptsächlich die Wertstoffkomponente Carnallit untertägig in der Lagerstätte aufgelöst wird. Dies geschieht über Bohrungen, die bis zur Lagerstättenunterkante niedergebracht und verrohrt werden. Die Verrohrung gewährleistet die Zu- bzw. Abförderung der erforderlichen Flüssigkeitsströme zu und von der Lagerstätte.

Die Solung erfolgt scheibenweise von der Lagerstättenunter- zur Lagerstättenoberkante. Dabei bilden sich die für die Carnallititsolung typischen Kavernen. Weitere Bestandteile der Lagerstätte, wie Steinsalz und Kieserit verbleiben als Rückstand in der Kaverne.

Schematische Darstellung des Solprinzips
Schematische Darstellung des Solprinzips

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